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Die fünf Kennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

Zu finden in Gesellschaft, Software, Tipp

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz für Kinder und Jugendliche. Ich habe vorhin eine Spielerezension gelesen und mich gefragt wie die Kennzeichen wohl vergeben werden. Das Verfahren bis zur Bewertung der USK funktioniert so:

  1. Der Antragsteller reicht ein Spiel ein
  2. Spieletester der USK bereiten die Präsentation vor
  3. Das Spiel wird dem Prüfgremium präsentiert
  4. Das Spiel wird aus der Sicht des Jugendschutzes auf Alters- und Indizierungskriterien geprüft

Jetzt wird es kompliziert. Das Ganze Vorgehen kann in der Broschüre “Kinder und Jugendliche schützen” auf Seite 8 nachgelesen werden.

Hier eine kleine Zusammenfassung aller fünf Freigabestufen:

Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß §14 JuSchG
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Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Merkmale: Keine Gewaltdarstellungen, keine Konfrontation mit ängstigenden Situationen, ruhiger Spielablauf, kein Handlungsdruck
Genres: Z.B. Gesellschaftsspiele, Sportspiele, Jump’n Run sowie alle anderen Spiele, die keinerlei Beeinträchtigungen für Kinder beinhalten, auch wenn diese von jüngeren Kindern noch nicht gespielt werden können.

Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
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Zielgruppe: Kinder von 6 bis 11 Jahren
Merkmale: Dosierte Spannungsmomente, durch Pausen gemilderten Handlungsdruck
Genres: Z.B. Rennspiele, Simulationen, Jump´n Run und Rollenspiele

Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
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Zielgruppe: Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahren
Merkmale: Länger anhaltende Spannung und größeren Handlungsdruck bei der Erfüllung von komplexer gestaltet Spielaufgaben, erfordert die Fähigkeit des abstrakten und logischen Denkens
Genres: Z.B. militärische Simulationen, Arcade-, Strategie- und Rollenspiele

Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
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Zielgruppe: Jugendliche ab 16 und Erwachsene
Merkmale: Gewalthandlungen, länger anhaltende Spannung und höheren Handlungsdruck bei der Erfüllung von, teilweise kampfbetonte, Spielaufgaben
Genres: Action-Adventures, militärische Strategiespiele und Shooter

Keine Jugendfreigabe gemäß §14 JuSchG
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Zielgruppe: Ausschließlich Erwachsene
Merkmale: Ausschließlich gewalthaltige Spielkonzepte, hohe atmosphärische Dichte und Glaubwürdigkeit des Spielgeschehens
Genres: Hauptsächlich Ego-Shooter

Ich selbst finde die Einstufungen manchmal etwas übertrieben, jedoch nach der Lektüre der Broschüre, ist mir klar geworden, dass es Profis bedarf zu entscheiden, was für welche Altersstufe gut ist.

Wenn *N* ein Brett-, oder Gesellschaftspiel für ihre Geschwister kauft, achtet sie z.B. auch immer auf das empfohlene Alter. Ich weiß nicht wer diese Epfehlungen ausspricht, aber sich daran zu halten ist bestimmt eine gute Richtline.

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