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Erfrierungen.
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Eva hat es auch am eigenen Auto erfahren müssen, die Scheibenwaschanlage ihres VW Polos ist eingefroren. In ihrem Blog beklagt sie sich darüber. Das kann natürlich passieren, auch dann wenn Frostschutzmittel in den Wasserbehälter gefüllt hat. Die kleinen Düsen sind so fein, dass diese schnell gefrieren. Es gibt bestimmt Autos, bei denen die Düsen beheizbar sind, jedoch bei bei meinem und Evas VW ist das nicht so.
Aber Eva soll sich mal nicht beklagen, denn am Dienstag Abend ist Oliver auf dem Weg zur Arbeit der Kühler eingefroren. Der Frostschutz im Kühlkreislauf war wohl nur bis -10°C ausgelegt, jedoch ist wohl vom Fahrtwind die Temperatur im Radiator so heruntergesetzt worden, dass sich Eis gebildet hat. Die Folge war, dass die Temperaturanzeige schnell auf über 110°C klettert. Wenn man da nicht schnell anhält und den Motor abstellt droht der Hitzetod. Zum Glück haben wir einen komfortablen Schutzbrief Plus, sodass die Organisation eines kostenlosen Abschleppdienstes mit einem Anruf erledigt war.
Ich bin dann mit dem Auto unserer Mutter zu Oliver gefahren und habe auf den Abschleppdienst gewartet. So konnte Oliver mit Mutters zur Arbeit fahren.
Der ADAC kam dann auch recht schnell und hat mich, samt unseren Passats, nach Hause geschleppt. Der Abschleppfahrer erzählte mir, dass der ADAC, um den Jahreswechsel herum, rund 29.000 Aufträge in NRW hatte und sein LKW seit vielen Stunden nicht mehr abgestellt wurde. Das Geschäft brummt also.
Am nächsten Tag haben wir uns dann daran gemacht, das Kühlwasser und das Eis aus dem Kühlkreislauf zu entfernen und neuen Frostschutz aufzufüllen. Das ging erstaunlich gut. Wir haben eigentlich nur den oberen und unteren Kühlerschlauch am Radiator gelöst und 50°C warmes Wasser durchlaufen lassen haben. So taute der Radiator schnell auf und wir konnten uns um den Rest des Kreislaufs kümmer. Da im Ausgleichsbehälter schon Eis schwamm und die Zuleitung in den kleinen Kühlkreislauf zugefroren war, mussten wir diesen erst mit einem Haartrockner auftauen. Danach konnten wir auch durch den Ausgleichsbehälter warmes Wasser leiten.
Der Rest war dann sehr einfach. Die Schläuche wieder aufgesteckt, neues Kühlwasser angemischt, eine 1:1 Mischung für einen Schutz bis -35°C, durch den Ausgleichsbehälter den Kühlkreislauf aufgefüllt und fertig war die Laube.
Das ganze hätte natürlich auch anders ausgehen können. Hätte Oliver nicht rechtzeitig bemerkt, dass der Moto überhitzt, dann hätten Schläuche oder auch der Motor Platzen können. In diesem Fall wäre die “Reparatur” nicht so einfach gewesen. Immerhin haben wir in unserem Fall schon ein paar Stunden gebraucht.













