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Walmart berechnet jahrelang zuviel.
Zu finden in Ausland, Kritik, Software
Ich habe gerade etwas unglaubliches gelesen. Jeder weiß ja, dass die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, jedoch das schlägt dem Fass doch irgendwie den Boden aus.
Walmart hat in den letzten Jahren seinen Kunden im Schnitt 8,40 Dollar pro Einkauf zuviel berechnet. Dies konnte passieren, da die Scannerkassen ein Softwarefehler hatten.
8,40 Dollar. Das ist eine Menge Holz, wenn man überlegt wie viele Kunden Walmart täglich bedient. Walmart hat immerhin mehr als 4000 US-Filialen und mehr als 2800 Geschäfte im Ausland. Die Computerpanne soll allerdings nur in den amerikanischen Filialen aufgetreten sein.
Walmart soll schon eine Entschädigung von 1,4 Mio. Dollar angeboten haben. Wenn ich das schnell mal umrechne, wären das, nehmen wir die 8,40 Dollar als Grundlage, lediglich 166666 falsch berechnete Einkäufe die entschädigt werden. Bei 4000 US-Filialen sind das nur knapp 41 Einkäufe pro Filiale. Jeder kann sich ausrechnen, dass Walmart wohl mehr als 41 Einkäufe pro US-Filiale in den letzten paar Jahren hatte.
Wer sich fragt, wieso dem Kunden das ganze nicht aufgefallen ist, dem sei schnell erklärt, dass die Amerikaner meist in größeren Mengen einkaufen und 8,40 Dollar ein verhältnismäßig geringer Betrag ist, der bei einer hohen Endsumme nicht mehr auffällt.
Eins steht fest: Der Dumme ist wieder mal der Kunde. Immerhin ist Walmart nun bereit, sollte es erneut zu Fehlberechnungen bei Einkäufen kommen, den Kunden jeweils die Preisdifferenz zuzüglich einer Entschädigung von drei Dollar auszuzahlen.
Interessant ist noch der Slogan von Walmart: “Save money. Live better.”.













