Zur Glaubwürdigkeit von Blogs.
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Ich habe gestern das letztes Referat in meinem Literaturwissenschaftsstudium gehalten. Der Titel lautet “Print versus Online - Was leisten Blogs als neues Werkzeug für Journalisten”. Ich möchte hier im Blog gerne ein paar Themen aus dem Referat aufgreifen. Den Anfang möchte ich mit dem Eintrag über die Glaubwürdigkeit von Blogeinträgen machen:
Blogs haben kein Glaubwürdigkeitsproblem!
Ich bin der Meinung, dass Blogs kein Glaubwürdigkeitsproblem haben. Natürlich weiß ich auch, dass man über Seriosität und Glaubwürdigkeit immer streiten kann. Es gibt aber einige gute Gründe dafür, dass das Internet eine hohe Glaubwürdigkeit besitzt, was das sammeln von Informationen betrifft. Wenn jemand schnell Informationen zu einem bestimmten Thema sucht, fällt oft der Satz “Ich suche mal im Internet nach Informationen”. Die wenigsten fahren sofort in die nächste Bibliothek. Das allein ist natürlich noch kein Vertrauensbeweis, doch möchte ich folgende fünf Kriterien anbringen, die die Glaubwürdigkeit von Blogeinträgen festmacht. Je mehr Kriterien in einem Eintrag zu finden sind, je mehr Seriosität wird diesem zugeschrieben.
- Aktualität
- Faktische Richtigkeit
- Unterhaltungswert
- Symbiose von Nachricht und Meinung
- Trennung von Information und Werbung
Sind diese Kriterien eingehalten, fühlt sich der Besucher gut aufgehoben.
Ein weiterer Punkt ist die Theorie, dass sich Blogger selbst korrigieren. Wenn ein Blogger falsche Fakten oder ähnliches veröffentlicht, wird dieses wiederum von anderen Blogger gelesen. Ungereimtheiten fallen dem Leser auf und dieser schreibt ein Kommentar. Dieses Korrekturlesen funktioniert in der Praxis erstaunlich gut.












